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Verband der Schleswig-Holsteinischen
Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VSHEW
Hermann-Körner Str. 61-63
21465 Reinbek

Telefon: 040 727373-91
Telefax: 040 727373-95
E-Mail: info@vshew.de 

Der Energiemarkt

Strom, Gas, Wärme – diese drei Energieträger bilden die zentrale Lebensader unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Versorgungssicherheit zählt zu den zentralen Zielen einer verantwortungsvollen Energiepolitik – neben tragfähigen Energiepreisen und einer umweltfreundlichen Energieerzeugung sowie Energienutzung.
Die Deregulierung der Energiewirtschaft mit ihrem zwischenzeitlichem Trend hin zu immer größeren Einheiten war auch mit der Erwartung auf sinkende Preise verbunden. Diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt.

Inzwischen erkennen und schätzen immer mehr Städte und Gemeinden wieder den Wert ihrer mittelständischen und örtlich verwurzelten kommunalen Versorgungsunternehmen.

Herausforderungen der Energiewirtschaft


Die politischen Ziele, auf die energetische Nutzung der Kernenergie bis 2022 vollständig zu verzichten und die Stromversorgung weitgehend auf erneuerbare Energien (EE) umzustellen, stellen die Energiewirtschaft vor große Herausforderungen. Es sind erhebliche Investitionen erforderlich – nicht nur in erneuerbare Energien, sondern auch in flexibel einsetzbare Kraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK), in neue Speichertechnologien sowie in den Aus- und Umbau der Netzinfrastrukturen.

Ungenutzte Einsparpotenziale

In der öffentlichen Diskussion etwas aus dem Blickfeld geraten, aber dennoch weiter enorm wichtig ist die Erschließung von Energieeinsparpotenzialen in Haushalten, Gewerbe und Industrie.

Mehr Infos:
Initiative Energieeffizienz der Deutschen Energie-Agentur
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI)

Ausbau der Stromnetze

Voraussetzung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein ist der Ausbau der Stromnetze. In Schleswig-Holstein steht der bis zum Jahr 2015 installierten elektrischen Leistung von 10.000 MW aus erneuerbaren Energien eine Last von nur rund 1.000 bis 2.000 MW gegenüber. Daher ist eine bundesweite Ableitung in die Verbrauchsschwerpunkte erforderlich.
Auch auf der Verteilnetzebene kommt es zu einem erheblichen Ausbaubedarf.

Energiepreisentwicklung

In Deutschland unterliegen Strom- und Gaspreise keiner Genehmigungspflicht. Es gibt auch keine allgemeine nachträgliche Preiskontrolle. Die Energiemärkte unterliegen grundsätzlich dem Wettbewerb. Dies gilt sowohl für die Energie selbst, wie auch für die Vergabe der Wegerechte.

Mehr Infos:
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Statistisches Bundesamt
Statistisches Amt der EU

Kommunale Unternehmen auf dem Vormarsch

Die kommunalwirtschaftliche Bedeutung der Stadtwerke hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Grund dafür ist, dass bundesweit bis zum Jahr 2016 mehr als 20.000 Konzessionsverträge auslaufenZahlreiche Kommunen nehmen dies zum Anlass, die Versorgung ihrer Bürger mit Energie selbst, oder gemeinsam mit benachbarten kommunalen Unternehmenin die Hand zu nehmen – etwa durch den Rückkauf von Netzen.

Seit 2008 wurden in Schleswig-Holstein knapp 200 Konzessionen durch kommunale Unternehmen neu übernommen (Stand: Juni 2014).

Allerdings dürfen Städte und Gemeinden die Stromnetze nicht ohne weiteres übernehmen, sondern müssen die Netzvergabe transparent ausschreiben. Das entschied der Bundesgerichtshof im Dezember 2013.

Kommunale Unternehmen auf dem Vormarsch

Die kommunalwirtschaftliche Bedeutung der Stadtwerke hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Grund dafür ist, dass bundesweit bis zum Jahr 2016 mehr als 20.000 Konzessionsverträge auslaufenZahlreiche Kommunen nehmen dies zum Anlass, die Versorgung ihrer Bürger mit Energie selbst, oder gemeinsam mit benachbarten kommunalen Unternehmenin die Hand zu nehmen – etwa durch den Rückkauf von Netzen.

Seit 2008 wurden in Schleswig-Holstein knapp 200 Konzessionen durch kommunale Unternehmen neu übernommen (Stand: Juni 2014).

Allerdings dürfen Städte und Gemeinden die Stromnetze nicht ohne weiteres übernehmen, sondern müssen die Netzvergabe transparent ausschreiben. Das entschied der Bundesgerichtshof im Dezember 2013.